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Schwan mit Sternenstaub
Essai Vidéo in 36 Kapitel
Ein Werk, das sich gerne dem Meer zuwendet
Filmgesamtdauer:13:46:11
Der Videofilm wäre eine riesige, lange Pixelbahn, die mit Trugbildern (Simulakren), Erfindungen tätowiert ist, hier und da mit Augenblicken der Wahrheit übersät, die seine absolute Rechtfertigung sind.
Der Film wäre poikilos. Bunt, gescheckt, getupfelt, mit Text- und Musiksplttern der Vergangenheit und Gegenwart polyphon orchestriert.
Der Schwan ist ein poikletischer Film.
Als Formprinzip ist das Rhapsodische zu nennen, (gr.rhaptein, nähen, zusammennähen), das Vernähte - wie zum Beispiel Prousts «Recherche»: Ein Werk wie von einer Schneiderin gemacht.
Die Montage ist wie ein Stück Zucker, der im Wasser zerfällt. Manche Teile sinken ein, andere bleiben stehen, aufgerichtet, kristallin.
Montage von 36 Kapitel im Format Video 8, Hi 8 , HDV und DV: Gerhard Fischer
Kamera: Gerhard Fischer
Regie: Gerhard Fischer
Schnitt: Anna Heuss, Валерий Радмиров, Stephan Settele, Arthur Summereder
Komposition der griechischen, lateinischen, russischen, italienischen, französischen, englischen und deutschen Texte: Gerhard Fischer
Typografie: Natalie Neumaier
Off-Sprecher: Joachim Bißmeier
Produzent: Gerhard Fischer, Daedalus Transmediale Gesellschaft Wien
Ein Bravo gilt Günter Metken, Otto Hochreiter, Hans Hurch, Michael Palm und Alexander Horwath und vielen Sympathisanten, die Schwan mit Sternenstaub als meisterhaftes Filmepos charakterisierten. Aus den 36 Filmkapiteln wurde 2022 auf Nachfrage das Franz West Porträt (Kapitel 10) im Wienmuseum,im Kunsthistorischen Museum, in der Akademie der bildenden Künste und im Centre Pompidou (Paris) gezeigt. Christian Dewald präsentierte 2006 im Filmarchiv Austria (Metrokino) ausgewählte Videokapitel aus Schwan mit SternenStaub.
Gerhard Fischer dankt seinen Modellen für ihre Großzügigkeit und Freizügigkeit.
Die in der Website Schwan mit Sternenstaub versammelten Texte (des Öfteren zur homoerotischen Libido) sind ein Postskriptum, sowohl zu einem Werk als auch zu einem Leben. Die Textmasse ist nicht mehr und nicht weniger als eine Serie von Fußnoten, trotz alledem jedoch und zum Teil gerade deshalb ist dieses Verzeichnis auf seine eigene blasse Art ebenso bewegend, wenn auch nicht so leidenschaftlich oder so schön gemacht wie es Romanautoren zu gelingen vermag. Wie der Künstler sich ernährte, wie er schlief, wie ausschweifend er liebte, wie er wohnte, welche Tages-und Nachtzeit er wählte, um zu arbeiten oder was ihn am arbeiten hinderte, und wie er die Melancholie der Vollendung ertragen konnte: nichts ist wichtig außer das Kunstwerk. Um etwas anderes ist es nie gegangen.
Link externe Webseite: Schwan mit Sternenstaub
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